Wasserkraft an der Lenne zwischen Schmallenberg und Meggen (2015)
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Alte Mühle (laut Jagdkarte Fürstenberg 1743/44)

Eigentümer war der Landesherr, der Kurfürst von Köln. 1557 ist die Mühle in einem Tauschkontrakt mit dem Kloster Grafschaft genannt.

Die kurfürstliche Mühle war eine sogenannte Bannmühle, d.h. die Einwohner waren verpflichtet nur hier ihr Brotgetreide und Viehfutter mahlen zu lassen. So waren die Gebühren für das Mahlen gleichzeitig eine Steuer des Landesherrn.

Auf der fürstenbergischen Jagdkarte von 1743/44 ist die "Alte Mühle" eingezeichnet und es sind ein paar Texte vermerkt, die auch Hinweise auf die "Alte Mühle" geben.

Die
Zum freyadlichen Hauß ADOLPHSBURG privative zugehörige / sogenante
SAHLHÄUSER
grobe Jagt.
nach Geometrischen gründen gemessen undt aufgetragen
Anno 1744

Explicatio fignorum.
Limiten / zwischen welchen der Fürstenbergische Jäger zu Sahlhausen die jagt execieret
das Stück / welches seine Hochwürden und Gnaden Johan Adoph Freyherr
von Fürstenberg t:p: um das häuffige außlauffen des wildtprets in die dasige
felder zu verhinderen von seiner Churfürstl: Dhlt zu Colln Maximilian
Henrich zur groben Jagt erblich acquiriret anno 1680.

wobei zu notieren / daß die auff der gelben Linie in wahrer distants und zahl
alhie gezeichnete steine abschnaden die anno 1669 von hochstgemeldt: Churf: Dhlt der
freyh: familie v. Fürstenberg gegen die Reigerische jagt cedierte jagt & gerechtigkeit.
die z stücker eichen-hochgehöltz am Böddes und Teckhöller / so von hochgemeldten
Hochwürden und Gnaden erblich gekauffet / und bey dieser messung die mühle renovieret /
und mit mahlsteinen versehen / wie allhie und in einem grossen gerichtlich confirmierten
abriß zu sehen.

Die sogenante Sahlhäuser privative fischerey auff der Lennen |: welche seine Hochw: Gnaden J: Adolph
von höchstgem: Churf: Dhlt erblich gekaufft :| fanget an bey A unter Hundsossen | allwo das wasser an
den felsen sich stosset | endigt sich an den Langenneyer hammer bey B. Oben ist die Graffschafter / unten
die zum freyadl: hauß Langenneye gehörige privative-fischerey. die übrige wasser seindt gemeinschaftlich.
Anmerkungen:

Explicatio fignorum - Karten Legende
Limiten - Begrenzungen
Churfürstl: - Kurfürstlichen
Dhlt - Durchlaucht
freyh: - Freiherr
freyadl: - freiadlig
NB Obschon die Einwohner dorffs Sahlhausen von uhralters her
nur in ihrer feldtmarck / in soweit sich die mit die mit unterschiedlichen farben alhie
rauthen weise gezeichnete äcker extendieren / allein haasen und füchse zu jagen
berechtigt seyndt / haben sie doch dessen ungeachtet durch ihr anno 1744
abgehaltenen Jagdt-Schnadenzug |: welcher alhie durch -------- angedeutet
wirdt :| selbige jagt biß auff ihre hageberge zu beziehen tendieren
wöllen. Wogegen gnädige Herrschaft gleich procesßum insinurien laffen.
Anmerkungen:

procesßum insinurien - durch einen Prozeß absichern lassen
Hinter der Mauer zum Haus von A. Peetz sind noch Reste vom Einlauf zum Obergraben der alten Mühle zu sehen.
Hinter der Mauer zum Haus von A. Peetz sind noch Reste vom Einlauf zum Obergraben der alten Mühle zu sehen.

Heute ist die Firma Börger Heizung - Sanitär - Solar auf dem Gelände der alten Mühle ansässig

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Börger Heizung - Sanitär - Solar
Börger Heizung - Sanitär - Solar

Historie des Unternehmens

Seinen Ursprung findet der Handwerksbetrieb Heizung, Sanitär, Solar Hartmut Börger bei Emil Zimmermann, der im Jahre 1935 einen Heizungs- und Installationsbetrieb gründet. 1965 übernimmt Sohn Albert Zimmermann den Betrieb.

Alter Firmenwagen von Heizung-Börger
Alter Firmenwagen von Heizung-Börger

1976 tritt sein Geselle Dieter Vosen die Nachfolge an. Als er 1982 verstirbt, übernimmt Hartmut Börger im Alter von 25 Jahren den Handwerksbetrieb nach erfolgreich bestandener Meisterprüfung zum Heizungs- und Lüftungsbauer und Gas- und Installateurmeister, sowie einen Auszubildenden, der auch heute noch im Unternehmen tätig ist.

1989 zieht der Betrieb mit Lager und Büro in die Meisenstr. 22. Nachdem das Lager aus Platzgründen 2002 nach Gleierbrück verlegt wird, zieht der gesamte Betrieb mit Lager und Büro Anfang des Jahres 2007 in neue Räumlichkeiten in die Winterberger Str. 56 in Saalhausen, wo sich auch heute noch sein Standort befindet.

Im Sommer 2006 absolviert Sohn Jan Börger seine Ausbildung erfolgreich zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer und wird mit dem Titel „Beste Prüfungsleistung im Altkreis Meschede” für diesen Bereich ausgezeichnet. Im Anschluss erfolgt die Einbindung in den elterlichen Betrieb.

Im Mai 2009 legt Jan Börger vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Südwestfalen in Arnsberg erfolgreich seine Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk ab.

Im Oktober 2011 wird Sonja Henneke mit im Büro des Betriebs eingebunden. Im Juni 2013 schließt sie ihre Weiterbildung zur Fachwirtin für kaufmännische Betriebsführung bei der Handwerkskammer Südwestfalen in Arnsberg erfolgreich ab.


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